ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

der randlos GmbH

  1. Geltung, Vertragsabschluss

1.1 Die „randlos Agentur“ (im Folgenden „Agentur“) erbringt ihre Leistungen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird.

1.2 Abweichungen von diesen sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen mit dem Kunden sind nur wirksam, wenn sie von der Agentur schriftlich bestätigt werden.

1.3 Allfällige Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wird. Eines besonderen Widerspruchs gegen AGB des Kunden durch die Agentur bedarf es nicht.

1.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die ihr dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

1.5 Die Angebote der Agentur sind freibleibend und unverbindlich.

 

  1. Leistungsumfang, Auftragsabwicklung und Mitwirkungspflichten des Kunden

2.1 Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Agenturvertrag oder einer allfälligen Auftragsbestätigung durch die Agentur, sowie dem allfälligen Briefingprotokoll. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch die Agentur. Innerhalb des vom Kunden vorgegeben Rahmens besteht bei der Erfüllung des Auftrages Gestaltungsfreiheit der Agentur.

2.2 Alle Leistungen der Agentur (insbesondere alle Vorentwürfe, Skizzen, Reinzeichnungen, Bürstenabzüge, Blaupausen, Kopien, Farbabdrucke und elektronische Dateien) sind vom Kunden zu überprüfen und binnen drei Werktagen ab Eingang beim Kunden freizugeben. Bei nicht rechtzeitiger Freigabe gelten sie als vom Kunden genehmigt.

2.3 Der Kunde wird der Agentur zeitgerecht und vollständig alle Informationen und Unterlagen zugänglich machen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er wird sie von allen Umständen informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden. Der Kunde trägt den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben von der Agentur wiederholt werden müssen oder verzögert werden.

2.4 Der Kunde ist weiters verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen (Fotos, Logos etc) auf allfällige Urheber-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen. Die Agentur haftet nicht wegen einer Verletzung derartiger Rechte. Wird die Agentur wegen einer solchen Rechtsverletzung in Anspruch genommen, so hält der Kunde die Agentur schad- und klaglos; er hat ihr sämtliche Nachteile zu ersetzen, die ihr durch eine Inanspruchnahme Dritter entstehen.

 

  1. Fremdleistungen / Beauftragung Dritter

3.1 Die Agentur ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren („Fremdleistung“).

3.2 Die Beauftragung von Dritten im Rahmen einer Fremdleistung erfolgt entweder im eigenen Namen oder im Namen des Kunden, in jedem Fall aber auf Rechnung des Kunden. Die Agentur wird diesen Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass dieser über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt.

3.3 Soweit die Agentur notwendige oder vereinbarte Fremdleistungen in Auftrag gibt, sind die jeweiligen Auftragnehmer keine Erfüllungsgehilfen der Agentur.

 

  1. Termine

4.1 Angegebene Liefer- oder Leistungsfristen gelten, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, nur als annähernd und unverbindlich. Verbindliche Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw von der Agentur schriftlich zu bestätigen. 

4.2 Verzögert sich die Lieferung/Leistung der Agentur aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, wie zB Ereignisse höherer Gewalt und andere unvorhersehbare, mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbare Ereignisse, ruhen die Leistungsverpflichtungen für die Dauer und im Umfang des Hindernisses und verlängern sich die Fristen entsprechend. Sofern solche Verzögerungen mehr als zwei Monate andauern, sind der Kunde und die Agentur berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. 

4.3 Befindet sich die Agentur in Verzug, so kann der Kunde vom Vertrag nur zurücktreten, nachdem er der Agentur schriftlich eine Nachfrist von zumindest 14 Tagen gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist. Schadenersatzansprüche des Kunden wegen Nichterfüllung oder Verzug sind ausgeschlossen, ausgenommen bei Nachweis von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

  1. Vorzeitige Auflösung

5.1 Die Agentur ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

  1. a) die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich wird oder trotz Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen weiter verzögert wird; 
  2. b) der Kunde fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer Nachfristsetzung von 14 Tagen, gegen wesentliche Verpflichtungen aus diesem Vertrag, wie zB Zahlung eines fällig gestellten Betrages oder Mitwirkungspflichten, verstößt.
  3. c) berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden bestehen und dieser auf Begehren der Agentur weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung der Agentur eine taugliche Sicherheit leistet;
  4. d) über das Vermögen des Kunden ein Konkurs- oder Ausgleichsverfahren eröffnet oder ein Antrag auf Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen wird oder wenn der Kunde seine Zahlungen einstellt.

5.2 Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen ohne Nachfristsetzung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn die Agentur fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer Nachfrist von 14 Tagen zur Behebung des Vertragsverstoßes gegen wesentliche Bestimmungen aus diesem Vertrag verstößt.

 

  1. Honorar

6.1 Wenn nichts anderes vereinbart ist, entsteht der Honoraranspruch der Agentur für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde. Die Agentur ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwandes Vorschüsse zu verlangen. Ab einem Auftragsvolumen mit einem (jährlichen) Budget von € 10.000, oder solchen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken ist die Agentur berechtigt, Zwischenabrechnungen bzw Vorausrechnungen zu erstellen oder Akontozahlungen abzurufen.

6.2 Das Honorar versteht sich als Netto-Honorar zuzüglich der Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe. Mangels Vereinbarung im Einzelfall hat die Agentur für die erbrachten Leistungen und die Überlassung der urheber- und kennzeichenrechtlichen Nutzungsrechte Anspruch auf Honorar in der marktüblichen Höhe.

6.3 Alle Leistungen der Agentur, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Alle der Agentur erwachsenden Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.

6.4 Kostenvoranschläge der Agentur sind unverbindlich. Wenn abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten die von der Agentur schriftlich veranschlagten um mehr als 15 % übersteigen, wird die Agentur den Kunden auf die höheren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen drei Werktagen nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht und gleichzeitig kostengünstigere Alternativen bekannt gibt. Handelt es sich um eine Kostenüberschreitung bis 15% ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich. Diese Kostenvoranschlagsüberschreitung gilt vom Auftraggeber von vornherein als genehmigt.

6.5 Für alle Arbeiten der Agentur, die aus welchem Grund auch immer vom Kunden nicht zur Ausführung gebracht werden, gebührt der Agentur das vereinbarte Entgelt. Die Anrechnungsbestimmung des § 1168 AGBG wird ausgeschlossen. Mit der Bezahlung des Entgelts erwirbt der Kunde an bereits erbrachten Arbeiten keinerlei Nutzungsrechte; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe und sonstige Unterlagen sind vielmehr unverzüglich der Agentur zurückzustellen.

 

  1. Zahlung, Eigentumsvorbehalt

7.1 Das Honorar ist sofort mit Rechnungserhalt und ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht im Einzelfall besondere Zahlungsbedingungen schriftlich vereinbart werden. Dies gilt auch für die Weiterverrechnung sämtlicher Barauslagen und sonstiger Aufwendungen. Die von der Agentur gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Entgelts einschließlich aller Nebenverbindlichkeiten im Eigentum der Agentur.

7.2 Bei Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Verzugszinsen in der für Unternehmergeschäfte geltenden Höhe. Weiters verpflichtet sich der Kunde für den Fall des Zahlungsverzugs, der Agentur die entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Dies umfasst jedenfalls die Kosten zweier Mahnschreiben in marktüblicher Höhe sowie eines Mahnschreibens eines mit der Eintreibung beauftragten Rechtsanwalts. Die Geltendmachung weitergehender Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt. 

7.3 Im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden kann die Agentur sämtliche, im Rahmen anderer mit dem Kunden abgeschlossener Verträge, erbrachten Leistungen und Teilleistungen sofort fällig stellen. Weiters ist die Agentur nicht verpflichtet, weitere Leistungen bis zur Begleichung des aushaftenden Betrages zu erbringen. Wurde die Bezahlung in Raten vereinbart, so behält sich die Agentur für den Fall der nicht fristgerechten Zahlung von Teilbeträgen oder Nebenforderungen das Recht vor, die sofortige Bezahlung der gesamten noch offenen Schuld zu fordern (Terminverlust).

7.4 Der Kunde ist nicht berechtigt, mit eigenen Forderungen gegen Forderungen der Agentur aufzurechnen, außer die Forderung des Kunden wurde von der Agentur schriftlich anerkannt oder gerichtlich festgestellt. 

 

  1. Eigentumsrecht und Urheberrecht

8.1 Alle Leistungen der Agentur, einschließlich jener aus Präsentationen (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Vorentwürfe, Skribbles, Reinzeichnungen, Konzepte, Negative, Dias), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum der Agentur und können von der Agentur jederzeit - insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses - zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars das Recht der Nutzung für den vereinbarten Verwendungszweck. Mangels anderslautender Vereinbarung darf der Kunde die Leistungen der Agentur jedoch ausschließlich in Österreich nutzen. Der Erwerb von Nutzungs- und Verwertungsrechten an Leistungen der Agentur setzt in jedem Fall die vollständige Bezahlung der von der Agentur dafür in Rechnung gestellten Honorare voraus.

8.2 Änderungen bzw Bearbeitungen von Leistungen der Agentur, wie insbesondere deren Weiterentwicklung durch den Kunden oder durch für diesen tätige Dritte, sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Agentur und - soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind - des Urhebers zulässig.

8.3 Für die Nutzung von Leistungen der Agentur, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist - unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist - die Zustimmung der Agentur erforderlich. Dafür steht der Agentur und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

8.4 Für die Nutzung von Leistungen der Agentur bzw. von Werbemitteln, für die die Agentur konzeptionelle oder gestalterische Vorlagen erarbeitet hat, ist nach Ablauf des Agenturvertrages unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist oder nicht - ebenfalls die Zustimmung der Agentur notwendig.

8.5 Für Nutzungen gemäß Abs 4. steht der Agentur im 1. Jahr nach Vertragsende ein Anspruch auf die volle im abgelaufenen Vertrag vereinbarten Agenturvergütung zu. Im 2. bzw. 3. Jahr nach Ablauf des Vertrages nur mehr die Hälfte bzw. ein Viertel der im Vertrag vereinbarten Vergütung. Ab dem 4. Jahr nach Vertragsende ist keine Agenturvergütung mehr zu zahlen.

8.6 Der Kunde haftet der Agentur für jede widerrechtliche Nutzung in doppelter Höhe des für diese Nutzung angemessenen Honorars. 

 

  1. Kennzeichnung

9.1 Die Agentur ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Werbemaßnahmen auf die Agentur und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

9.2 Die Agentur ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Kunden dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere auf ihrer Internet-Website mit Namen und Firmenlogo auf die zum Kunden bestehende Geschäftsbeziehung hinzuweisen (Referenzhinweis).

 

  1. Gewährleistung 

10.1 Der Kunde hat allfällige Mängel unverzüglich, jedenfalls innerhalb von acht Tagen nach Lieferung/Leistung durch die Agentur, verdeckte Mängel innerhalb von acht Tagen nach Erkennen derselben, schriftlich unter Beschreibung des Mangels anzuzeigen; andernfalls gilt die Leistung als genehmigt. In diesem Fall ist die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen.

10.2 Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge steht dem Kunden das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Lieferung/Leistung durch die Agentur zu. Die Agentur wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Kunde der Agentur alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Die Agentur ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für die Agentur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Kunden die gesetzlichen Wandlungs- oder Minderungsrechte zu. Im Fall der Verbesserung obliegt es dem Auftraggeber die Übermittlung der mangelhaften (körperlichen) Sache auf seine Kosten durchzuführen.

10.3 Es obliegt dem Auftraggeber die Überprüfung der Leistung auf ihre rechtliche, insbesondere wettbewerbs-, marken-, urheber- und verwaltungsrechtliche Zulässigkeit durchzuführen. Die Agentur haftet nicht für die Richtigkeit von Inhalten, wenn diese vom Kunden vorgegeben oder genehmigt wurden.

10.4 Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Lieferung/Leistung. Das Recht zum Regress gegenüber der Agentur gemäß § 933b Abs 1 ABGB erlischt ein Jahr nach Lieferung/Leistung. Der Kunde ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen Bemängelungen zurückzuhalten. Die Vermutungsregelung des § 924 AGBG wird ausgeschlossen. 

 

  1. Haftung und Produkthafung

11.1 In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist eine Haftung der Agentur für Sach- oder Vermögensschäden des Kunden ausgeschlossen, gleichgültig ob es sich um unmittelbare oder mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden, Schäden wegen Verzugs, Unmöglichkeit, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, wegen mangelhafter oder unvollständiger Leistung handelt. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen.

11.2 Jegliche Haftung der Agentur für Ansprüche, die auf Grund der von der Agentur erbrachten Leistung (z.B. Werbemaßnahme) gegen den Kunden erhoben werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen, wenn die Agentur ihrer Hinweispflicht nachgekommen ist oder eine solche für sie nicht erkennbar war, wobei leichte Fahrlässigkeit nicht schadet. Insbesondere haftet die Agentur nicht für Prozesskosten, eigene Anwaltskosten des Kunden oder Kosten von Urteilsveröffentlichungen sowie für allfällige Schadenersatzforderungen oder sonstige Ansprüche Dritter; der Kunde hat die Agentur diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.

11.3 Schadensersatzansprüche des Kunden verfallen in sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens; jedenfalls aber nach drei Jahren ab der Verletzungshandlung der Agentur. Schadenersatzanspruche sind der Höhe nach mit dem Netto-Auftragswert begrenzt.

 

  1. Datenschutz (optische Hervorhebung entsprechend der Judikatur)

Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Agentur die vom Kunden bekannt gegebenen Daten (Name, Adresse, E-Mail, Kreditkartendaten, Daten für Kontoüberweisung) für Zwecke der Vertragserfüllung und Betreuung des Kunden sowie für eigene Werbezwecke automationsunterstützt ermittelt, speichert und verarbeitet. Der Auftraggeber ist einverstanden, dass ihm elektronische Post zu Werbezwecken bis auf Widerruf zugesendet wird.

 

  1. Anzuwendendes Recht

Der Vertrag und alle daraus abgeleiteten wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie Ansprüche zwischen der Agentur und dem Kunden unterliegen dem österreichischen materiellen Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

 

  1. Erfüllungsort und Gerichtsstand

14.1 Erfüllungsort ist der Sitz der Agentur. Bei Versand geht die Gefahr auf den Kunden über, sobald die Agentur die Ware dem von ihr gewählten Beförderungsunternehmen übergeben hat.

  1. Als Gerichtsstand für alle sich zwischen der Agentur und dem Kunden ergebenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das für den Sitz der Agentur sachlich zuständige Gericht vereinbart. Ungeachtet dessen ist die Agentur berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen.

 

  1. Leistungszeitraum und Verantwortlichkeiten Produkt Recruiting Heute

14.1 Der Leistungszeitraum erstreckt sich über 365 Kalendertage. Wird der Service für digitales Recruiting nicht vor Ablauf des Leistungszeitraums schriftlich storniert, so verlängert sich der Leistungszeitraum um ein weiteres Jahr mit dem Vorteil, dass Sie digitales Recruiting für das definierte Jobprofil ohne Unterbrechung weiter nutzen können.

14.2 Verantwortlichkeiten des Auftragnehmers:

Datenerfassung/Kundenonboarding. Der Auftragnehmer stellt einen Schritt für Schritt Plan zur Verfügung, in dem alle notwendigen Daten und Faktoren für die Umsetzung des Projekts durch den Auftraggeber erfasst werden.

Erstellung Stellenausschreibung. Der Auftragnehmer erstellt anhand der in der Datenerfassung/Kundenonboarding angegebenen Faktoren einmalig eine Stellenausschreibung für den vereinbarten Jobtitel.

Grafische Bearbeitung der Anzeigenbilder. Der Auftragnehmer formatiert das/die vom Auftraggeber erhaltene Foto/s (max. 4 Fotos) für die Anzeigenbilder.

Job-Kampagne. Der Auftragnehmer erstellt und veröffentlicht einmalig die Werbeanzeige auf Social Media und/oder in einem anderen definierten Medium, nimmt das Targeting anhand der Informationen aus der Datenerfassung/Kundenonboarding vor und bewirbt die Kampagne laut vereinbarten Kampagnenbudget. Änderungen an Facebook bzw. Instagram Kampagnen und am Kampagnenbudget können vom Auftraggeber jederzeit selbst im eigenen Werbeanzeigenmanager vorgenommen werden.

Jobbot. Der Auftragnehmer erstellt einen Chatbot-Prozess in den Firmenfarben und Logo des Auftraggebers und erfragt die wichtigsten in der Datenerfassung/Kundenonboarding definierten Faktoren sowie Kontaktdaten für das gesuchte Jobprofil.

Qualifikationstest. Die wichtigsten vom Auftraggeber in der Datenerfassung/Kundenonboarding definierten Faktoren werden zur Vorqualifizierung der BewerberInnen im Rahmen eines Qualifikationstest im Chatbot inkludiert.

Persönlichkeitstest. Zusätzlich steht dem Auftraggeber ein kurzer standardisierter DISG-Persönlichkeitstest für den Chatbot zur Verfügung, um eine Tendenz zum Persönlichkeitstyp zu erhalten. Die Vorqualifikation im Chatbot kann auf Wunsch auch ohne Persönlichkeitstest erfolgen.

BewerberInnen-Dashboard. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber vorqualifizierte BewerberInnen im BewerberInnen-Dashboard im gesicherten Mitgliederbereich. Im BewerberInnen-Dashboard findet der Auftraggeber alle notwendigen Kontaktdaten der BewerberInnen und die Antworten auf die abgefragten Faktoren. Nicht passende BewerberInnen werden bereits im Prozess freundlich abgesagt und nicht ins BewerberInnen-Dashboard übertragen. Qualifizierte BewerberInnen werden anhand der Übereinstimmung mit den definierten Faktoren in A- und B-BewerberInnen eingeteilt und im BewerberInnen-Dashboard in Echtzeit übergeben. Der Auftragnehmer versendet bei Eingang einer vorqualifizierten Bewerbung eine automatisierte E-Mail-Benachrichtigung an die vom Auftraggeber angegebene E-Mail-Adresse. BewerberInnendaten werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht per E-Mail versendet. Das BewerberInnen-Dashboard wird ausschließlich den unten angeführten Kunden-Projektmanagern oder einer definierten Person im Unternehmen im Mitgliederbereich freigegeben.

Domain. Der Auftragnehmer kauft eine für den Prozess notwendige Domain wie z.B. www.firmenname-bewerbung.at und richtet darauf sogenannte Subseiten ein, in die u.a. der Chatbot eingebaut wird. Diese Hilfs-Domain ist im Paketpreis enthalten.

Digitales Recruiting in nur 30 Tagen. Der Auftragnehmer plant dem Auftraggeber den vereinbarten Service für digitales Recruiting innerhalb von 30 Tagen ab Absenden der Datenerfassung/Kundenonboarding einsatzbereit zur Verfügung zu stellen. Bei nicht vorhersehbaren Verzögerungen ist der Auftragnehmer nicht berechtigt einen Abzug vom Rechnungsbetrag einzufordern.

Regelmäßige BewerberInnendatenlöschung. Aufgrund der geltenden DSGVO löscht der Auftragnehmer alle BewerberInnendaten im gesetzlich vorgeschriebenen Zyklus aus dem BewerberInnen-Dashboard und den verwendeten Systemen. Wir werden persönliche Daten von BewerberInnen jedenfalls für die Dauer des Bewerbungsprozesses aufbewahren, jedoch speichern wir die Daten längstens sechs Monate. Darüber hinaus erfolgt eine Speicherung nur soweit dies für die Geltendmachung oder Abwehr rechtlicher Ansprüche notwendig ist. Der Auftraggeber kann BewerberInnen bei Absage um eine Evidenzhaltung bitten und die Daten selbst anderweitig, jedoch außerhalb des Recruiting Heute BewerberInnen-Dashboards, für einen längeren Zeitraum speichern.

Systembereitstellung. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber seine Systeme und Strategien für den Leistungszeitraum zur Verfügung und sorgt für die Funktion sowie regelmäßige System-Updates. Sollte es zu unvorhersehbaren längeren Unterbrechungen größer 24 Stunden kommen, so verlängert sich der Leistungszeitraum ohne zusätzliche Kosten für den Auftraggeber um die Zeitdauer der Unterbrechung. Die Systeme und Strategien bleiben im Eigentum des Auftragnehmers und werden vom Auftraggeber für den Leistungszeitraum angemietet. Ein Zugriff auf das Backend der Systeme ist ausschließlich dem Auftragnehmer vorbehalten.

Support. Der Auftragnehmer stellt im Rahmen des im Paket inkludierten Supports Hilfestellung per E-Mail durch einen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung. Der Support beinhaltet vor allem Hilfestellung bei technischen Problemen oder Anwenderfragen. Zudem beinhaltet der Support geringfügige Änderungen im Prozess wie z.B. Änderungen im Stellentext, Standortänderungen für das definierte Jobprofil, geringfügige Anpassungen von Fragestellungen für den Qualifikationstest im Chatbot, das Aktivieren und Deaktivieren von Stellenausschreibungen im Facebook Business Manager. Der Support beinhaltet, wenn nicht anders vereinbart, keine grundlegenden Änderungen im Prozess sowie z.B. Anpassungen in standardisierten Prozessteilen wie im Persönlichkeitstest, das Anlegen und Managen von Facebook Seiten, ein Social Media Kampagnen-Management sowie die Kommunikation mit bereits übergebenen BewerberInnen.

14.3. Verantwortlichkeiten des Auftraggebers:

Datenerfassung/Kundenonboarding. Der Auftraggeber füllt die vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellte Datenerfassung/Kundenonboarding anhand eines Schritt für Schritt Plans aus. Diese wird von unseren Experten geprüft und bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen weiter optimiert.

Fotos für das gesuchte Jobprofil. Der Auftragnehmer stellt im Idealfall Fotos von bestehenden Mitarbeitern am Arbeitsplatz in hoher Qualität im jpg.-Dateiformat (max. 4 verschiedene Fotos) zur Verfügung. Wichtig: Lassen Sie am Foto abgebildete Personen eine Einwilligung zur Nutzung von Fotoaufnahmen für Werbezwecke und Öffentlichkeitsarbeit unterschreiben. Sollte der Auftraggeber keine eigenen Fotos bereitstellen können, so stellt der Auftragnehmer passend zum gesuchten Jobprofil Stock Fotos zur Verfügung. Stock Fotos sind im Paketpreis nicht enthalten und werden gesondert verrechnet.

Meta (eh. Facebook) Business Manager Werbekonto wird dem Auftragnehmer vom Auftraggeber via Agenturzugriff bereitgestellt. Sollte der Auftraggeber keinen Facebook Business Manager zur Verfügung stellen können, so kann dieser gemeinsam mit dem Auftragnehmer in einem zusätzlichen Termin (nicht im Paketpreis enthalten) erstellt werden.

Facebook Unternehmensseite muss im Business Manager hinzugefügt sein und vom Auftraggeber via Agenturzugriff bereitgestellt werden. Sollte der Auftraggeber keine Facebook Unternehmensseite besitzen, so kann diese vom Auftragnehmer in einem zusätzlichen Termin (nicht im Paketpreis enthalten) erstellt werden. Der Auftragnehmer bearbeitet im weiteren Sinne die Facebook-Seite des Kunden nicht (z.b. User-Anfragen beantworten oder kommentieren), sondern nutzt diese ausschließlich zum einmaligen Anlegen und Schalten der Job-Kampagne im Meta Werbeanzeigenmanager.

Unterjähriges Aktivieren/Deaktivieren von bezahlten Facebook-Stellenausschreibungen. Der Auftraggeber kann im eigenen Facebook Business Manager das Aktivieren und Deaktivieren von Stellenanzeigen vornehmen oder den Recruiting Heute Support kontaktieren.

Ausgaben für Werbeanzeigen werden dem Auftraggeber direkt und ohne Aufschlag von Facebook in Rechnung gestellt und von der im Meta Business Manager hinterlegten Kreditkarte abgebucht. Ein tägliches Werbebudget wird mit dem Auftraggeber im Vorfeld individuell vereinbart und vom Auftragnehmer eingestellt. Dieses Werbebudget kann der Auftraggeber im Vertragszeitraum selbst oder durch den Recruiting Heute Support nach Wunsch anpassen.

Freigabeprozess. Dem Auftraggeber werden spätestens 30 Tage nach dem Strategiegespräch und schriftlicher Auftragserteilung folgende Leistung über den Mitgliederbereich member.recruiting-heute.com zur Freigabe übermittelt:

  •         Stellenausschreibung bzw. Anzeigentext
  •         Anzeigenbilder für die Werbeanzeigen
  •         Jobbot (Chatbot-Prozess inkl. Vorqualifizierungs- und optional Persönlichkeitstest)
  •         Persönliches BewerberInnen-Dashboard für das Managen von vorqualifizierten Bewerbungen

Die oben angeführten Prozessbestandteile werden für den Auftraggeber auf Basis, wie in der Datenerfassung/Kundenonboarding angegeben individuell erstellt und auf Funktionalität geprüft. Ab Freigabe durch den Auftraggeber wird die Stellenausschreibung als Werbeanzeige in den definierten Kanälen veröffentlicht und mit dem Jobbot vorqualifizierte Bewerbungen generiert, die dem Auftraggeber im BewerberInnen-Dashboard automatisiert und in Echtzeit übermittelt werden. Der Auftraggeber ist für die weitere Bearbeitung der vorqualifizierten BewerberInnen (Einladung zum Bewerbungsgespräch, Absage, etc.) selbst verantwortlich.

BewerberInnenlink. Der Auftragnehmer stellt es dem Auftraggeber frei den BewerberInnenlink zum Chatbot auf der firmeneigenen Karriereseite/Website oder auf Jobbörsen der Wahl für eine zusätzliche Reichweitenerhöhung einzubinden.

Datenschutzinformation für BewerberInnen. Der Auftraggeber übermittelt dem Auftragnehmer im Prozess der Datenerfassung/Kundenonboarding seine Datenschutzinformation für BewerberInnen und das Impressum. Diese Datenschutzinformation kann der Auftraggeber mit Datenschutzbausteinen der verwendeten Systeme ergänzen, die vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden. Die Datenschutzbausteine sind von einem Anwalt geprüft, der Auftragnehmer übernimmt allerdings keine Haftung für eine vom Auftraggeber damit abgeänderte Datenschutzinformation. Der Auftragnehmer verlinkt die Datenschutzinformation für BewerberInnen im Chatbot sowie auf etwaigen für den Prozess notwendigen Hilfs- und Dankesseiten.

Auftragsdatenverarbeitung. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber eine Vereinbarung für die Bewerber-Datenverarbeitung zur Verfügung, die der Auftraggeber vor Beginn des Leistungszeitraums unterschrieben dem Auftragnehmer retourniert.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragsbedingungen im Rahmen von Kaufverträgen die über die Plattform https://shop.randlos.at

zwischen

randlos GmbH
Promenade 7
4020 Linz
+43732/603306

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

den in § 2 dieser AGB bezeichneten Nutzern dieser Plattform – im Folgenden „Kunde/Kunden“ – geschlossen werden.

§ 1 Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „Jetzt kaufen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung mit dem Betreff „Bestätigung deiner Bestellung bei Randlos Shop“ per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die Bestellung des Kunden (1) stellt hierbei das Angebot zum Vertragsschluss mit dem jeweiligen Inhalt des Warenkorbs dar. Die Empfangsbestätigung (Bestellbestätigung) stellt die Annahme des Angebots durch den Anbieter dar. In dieser wird der Inhalt der Bestellung zusammengefasst. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt. Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(3) Der Vertragsschluss erfolgt in den Sprachen: Deutsch.

§ 3 Lieferung, Warenverfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten

(1) Von uns angegebene Lieferzeiten berechnen sich vom Zeitpunkt unserer Auftragsbestätigung (§ 2 (2) dieser AGB), vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt.

(2) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.

(3) Es bestehen die folgenden Lieferbeschränkungen: Der Anbieter liefert nur an Kunden, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Rechnungsadresse) in einem der nachfolgenden Länder haben und im selben Land eine Lieferadresse angeben können: Österreich.

(4) Der Kunde kann die Zahlung per PayPal, Rechnung vornehmen. Die Zahlung auf Rechnung ist für Kunden erst ab einem Warenbestellwert von 50,00  möglich.

(5) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug.

§ 4 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben und sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von einem etwaigen Widerrufsrecht Gebrauch macht.

(3) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 6 Sachmängelgewährleistung

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

§ 7 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 8 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das österreichische Recht Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

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